Looking At The Lure of the Image
Mit Gwen Schlüter . Medienwissenschaftlerin/
Boaz Levin . Kurator, C/O Berlin
Sprache Deutsch
Ticket
Führung kostenfrei mit entsprechendem Ausstellungsticket (15/8 Euro)
In diesem dialogischen Format führen Medienwissenschaftlerin Gwen Schlüter und Kurator Boaz Levin durch die Gruppenausstellung The Lure of the Image . Wie Bilder im Netz verlocken. Die Führung befasst sich mit der Bildsprache des Internets und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Neugier und das Bedürfnis, Dinge zu verstehen, dazuzugehören oder Teil digitaler Communities, Subkulturen und (Protest-)Bewegungen zu werden, Menschen ansprechen und beeinflussen. Welche Möglichkeiten für Selbstbestimmung entstehen im Umgang mit digitalen Bildern? Darüber hinaus beleuchtet die Führung, wie Körper im Internet dargestellt, geformt und mit hervorgebracht werden und wie diese Entwicklungen mit aktuellen politischen Strömungen zusammenhängen.
Gwen Schlüter studierte Gender Studies und Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (BA) sowie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin (MA). Nach dem Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt B04: Aneignen – Bearbeiten – Weiterverbreiten: Zum Interventionspotential von Internet-Memes am Sonderforschungsbereich Intervenierende Künste. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von feministischer Theorie, Medientheorie sowie Digital- und Popkultur.
Über die Ausstellung
Die 14 künstlerischen Positionen in der Ausstellung setzen sich mit visuellen Phänomenen auseinander, die im Netz als Vehikel für Kommunikation, Kritik oder Komik dienen. Sie veranschaulichen, welche zentrale Rolle Bilder in der Gestaltung unserer sozialen, kulturellen und politischen Umgebung spielen. Die künstlerischen Arbeiten legen die komplexen Mechanismen der Verführung im digitalen Raum offen und beleuchten, wie Bilder und die ihnen zugrunde liegenden Strukturen – von Algorithmen bis zu Datensätzen – unsere Aufmerksamkeit lenken, Gefühle provozieren und Meinungen beeinflussen, und uns dabei nicht selten auf Um- oder Abwege führen.