René Burri

Photographs
17. April 2004 bis 31. Mai 2004
© Jirka Jansch
© Jirka Jansch
© Jirka Jansch
© Jirka Jansch
© Jirka Jansch

„Bilder sind wie Taxis zur Hauptverkehrszeit – wenn man nicht schnell genug ist, bekommt sie immer ein anderer.“ René Burri

Picasso, Churchill, Che Guevara, Castro, Le Corbusier und Giacometti. Brasília, Palästina, China, Vietnam, Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg – die Fotografien des Schweizer Magnum-Fotografen René Burri sind einzigartige Dokumente zeit- und mediengeschichtlicher Ereignisse und der prägenden Persönlichkeiten aus Politik und Kultur der letzten 50 Jahre. Seine Bilder gehören längst zu den Ikonen der Bildwelt des 20. Jahrhunderts und haben den klassischen Fotojournalismus tiefgreifend geprägt. Weltweit. Burri hat das besondere Talent, historische Schlüsselmomente fotografisch zu erfassen und Emotionen hervorzulocken. Seine Fotos zeigen mit einer unverwechselbaren Klarheit, was die Welt bewegt. In seinen schnellen, beweglichen Fotografien, die gleichsam mitten aus dem Leben heraus Bilder schaffen, hat Burri die Poesie und die „Vibration des Lebendigen“ eingefangen.

Eine Theorie hat er nicht. Keines seiner zahllosen Bücher wartet mit einem programmatischen Statement auf. Er hat keine Begriffe geprägt. Keine Schule begründet. René Burri ist ein Mann der Praxis: Bildjournalist, so könnte man sagen, ohne ihm freilich mit dieser Vokabel gerecht zu werden. Wie überhaupt keine der gängigen Etiketten auf René Burri wirklich zutrifft.