Sascha Weidner . seit morgen

Fotografien
07. Mai 2011 bis 26. Juni 2011
© Felix Oberhage
© Felix Oberhage
© Felix Oberhage
© Felix Oberhage
© Felix Oberhage

Es ist der Moment, der zählt. Aus ihm entspringt alles. Jegliche Wahrnehmungen, Sehnsüchte, Traumbilder und Erinnerungen. Die Schönheit des perfekten Augenblicks zu zelebrieren und fest zu halten – mit seinen Fotografien wendet Sascha Weidner sich selbst und seinem Umfeld bedingungslos zu. Sein radikal subjektiver Bilderkosmos ist der poetische Film des Lebens, in dem jede Einstellung ein Statement von lebensbejahendem Überschwang oder stiller Melancholie ist. Ob zerwühlte weiße Laken, Makroaufnahmen von geäderter Haut, seltsam umgestürzte Autos oder die zärtliche Innigkeit von Liebenden – jede Nuance des Beiläufigen ist von Belang. Zwar ist jedes Foto für sich hermetisch, doch in der Kombination entsteht eine Dramatik zwischen den einzelnen Ereignissen. Dieses visuelle Gesamtchaos zeigt, wie zerbrechlich Wirklichkeit und Wahrnehmung sind, ohne jedoch in sich zu kollabieren. Vielmehr changieren seine Bilder zwischen Leichtigkeit, Verletzlichkeit, Intimitiät und Angst, werfen essentielle Fragen menschlicher Existenz auf und stellen fragile Strukturen und Bezüge untereinander her. In dem Arrangement seiner Fotografien setzt sich Stück für Stück eine Lebensgeschichte zusammen. Eine von vielen, individuell und neu bei jedem Betrachten.

 

Zwar ist jedes Foto für sich hermetisch, doch in der Kombination entsteht eine Dramatik zwischen den einzelnen Ereignissen. Dieses visuelle Gesamtchaos zeigt, wie zerbrechlich Wirklichkeit und Wahrnehmung sind, ohne jedoch in sich zu kollabieren. Vielmehr changieren seine Bilder zwischen Leichtigkeit, Verletzlichkeit, Intimität und Angst, werfen essentielle Fragen menschlicher Existenz auf und stellen fragile Strukturen und Bezüge untereinander her. In dem Arrangement seiner Fotografien setzt sich Stück für Stück eine Lebensgeschichte zusammen. Eine von vielen, individuell und neu bei jedem Betrachten.