C/O Berlin Talent Award
© C/O Berlin Foundation, David von Becker
JUNGE TALENTE ENTDECKEN UND FÖRDERN

Seit 2006 engagiert sich C/O Berlin mit dem C/O Berlin Talent Award für die Förderung des künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchses. Über 90 herausragende Talente wurden seither einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. In den vergangenen Jahren präsentierte C/O Berlin zahlreiche wegweisende Projekte, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Leitthema New Documentary Strategies auseinandersetzten, darunter von Stephanie Moshammer, Anna Ehrenstein, Silvia Rosi und Sheung Yiu. 

Das Jahr 2026 markiert das 20-jährige Bestehen des Awards – ein Anlass, den Förderpreis konzeptionell weiterzudenken.

Darum geht's
© C/O Berlin Foundation, David von Becker
NACHWUCHS FÖRDERN IN PRAXIS UND THEORIE DER FOTOGRAFIE

Der C/O Berlin Talent Award wird einmal jährlich in den Kategorien Kunst und Theorie an ein Tandem unter 35 Jahre vergeben. Er ist mit einem Preisgeld für beide Gewinner:innen, einer Einzelausstellung und einer individuell gestalteten Publikation verbunden. Ein gemeinsamer Artist Talk rundet die Zusammenarbeit von Theorie und Praxis ab. 

Vor dem Hintergrund aktueller globaler und gesellschaftlicher Herausforderungen sowie der fortlaufenden Veränderungen fotografischer Praktiken richtet C/O Berlin den Talent Award ab 2026 neu aus. Künftig wird der Preis durch jährlich wechselnde thematische Schwerpunkte geprägt, die aktuelle Fragestellungen aufgreifen und unterschiedliche Perspektiven innerhalb der zeitgenössischen Fotografie sichtbar machen. Zudem wird das Bewerbungsverfahren im Zuge dieser Neuausrichtung als Open Call geöffnet.

Auf der Suche nach
© C/O Berlin Foundation, Naroska Design
THEMA 2026

Der C/O Berlin Talent Award 2026 steht unter dem Thema Body Politics. Der Begriff beschreibt das komplexe Gefüge aus Macht, Institutionen und Diskursen, die Körper formen, kontrollieren oder (un-)sichtbar machen. In einer Zeit, die von diversen übergeordneten Krisen gezeichnet ist, rückt der Körper als Ort des Widerstands, der Identität und der Erinnerung wieder ins Zentrum. Welche Rolle spielen Fotografie und lens-based media, um diese Spannungen sichtbar zu machen und reflektieren? Das diesjährige Thema lädt dazu ein, den Körper als politisches Feld zu erkunden, als Archiv von Erfahrungen oder als Medium an der Schnittstelle zwischen Individuum und Gesellschaft.

Der Open Call für die Artist-Position ist ab sofort geöffnet. 
Einsendeschluss ist der 25. Jan 2026.

Der Open Call für die Theorist-Position wird im Frühjahr 2026 veröffentlicht.

PREIS

Der Gewinn des C/O Berlin Talent Award in der Position Artist beinhaltet eine Einzelausstellung bei C/O Berlin und eine ausstellungsbegleitende Publikation, die im Spector Books Verlag erscheint. In der Publikation wird ein Interview sowie ein wissenschaftlicher Essay der parallel ausgezeichneten Theorist-Position veröffentlicht. Beide Positionen erhalten ein Preisgeld von je 5.000 EUR. Der Gewinn des Preises verschafft internationale Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung und ist für viele Preisträger:innen ein entscheidender Schritt in ihrer Karriere. Dieses in Europa einzigartige Förderprogramm wird von Kuratorin Veronika Epple betreut. 

Seit 2020 wird der C/O Berlin Talent Award durch die Alexander Tutsek-Stiftung ermöglicht.

Silvia Rosi . Protektorat . C/O Berlin Talent Award 2024, Installationsansicht, C/O Berlin, 2025
© C/O Berlin Foundation, David von Becker
Jahr für Jahr

ALLE TALENTE IM ÜBERBLICK

Artist
Sheung Yiu
Theorist
Megan Williams
Shortlist
David de Beyter
Olia Koval
Amandine Kuhlmann
Cheryl Mukherji
Artist
Silvia Rosi
Theorist
Katrin Bauer
Shortlist
Salih Basheer
Hiền Hoàng
Sheida Soleimani
Yao Yuan
Artist
Aladin Borioli
Theorist
Bas Blaasse
Shortlist
Arnout & Michiel De Cleene
Naima Green
Elias Holzknecht
Jan Staiger und Malte Uchtmann
Artist
Karolina Wojtas
Theorist
Matthias Gründig
Shortlist
Lucas Leffler
Irene Antonia Diane Reece
Alina Schmuch
Lisandro Suriel
Artist
Adji Dieye
Theorist
Emmanuel Iduma
Shortlist
Leonard Suryajaya
Marina Caneve
Max Colson
Salma Abedin Prithi
Artist
Anna Ehrenstein
Theorist
Emily Watlington
Shortlist
Laura Ben Hayoun
Esther Hovers
Alexander Rosenkranz
Alina Schmuch
Artist
Sylvain Couzinet-Jacques
Theorist
Mira Anneli Naß
Shortlist
Axel Braun
Jan Hoek
Camille Lévêque
Luo Yang
Artist
Stefanie Moshammer
Theorist
Andreas Prinzing
Shortlist
Sylvain Couzinet-Jacques
Joscha Steffens
Stephan Bögel
Mafalda Rakoš
Artist
Karolin Back
Theorist
Svenja Paulsen
Artist
Verónica Losantos
Bianca Pedrina
Method Sasha Kurmaz
Maja Wirkus
Theorist
Anja Schürmann
Larissa Kikol
Svea Bräunert
Jule Schaffer
Artist
Iveta Vaivode
Emanuel Mathias
Marc Beckmann
Krzysztof Pijarski
David Favrod
Theorist
Jule Hillgärtner
Sabine Weier
Sarah Alberti
Annika K. Kuhlmann
Julia Katharina Thiemann
Artist
Luise Schröder
Theorist
Hannah Peterson
Artist
Iveta Vaivode
Marc Beckmann
Theorist
Krzysztof Pijarski
Emanuel Mathias
Artist
Peikwen Cheng
Florian van Roekel
Daniel Seiffert
Willem Popelier
Theorist
Eileen Seifert
Nisaar Ulama
Agneta Jilek
Katja Müller-Helle
Artist
Iris Janke
Timotheus Tomicek
Anne Schumann
Mirko Martin
Theorist
Julia Pattis
Kathrin Schönegg
Thilo Westermann
Melanie Martin
Artist
Andy Spyra
Esther-Judith Hinz
Friederike Brandenburg
Markus Klingenhäger
Theorist
Christin Müller
Maria Schindelegger
Sophia Greiff
Christin Krause
Artist
Oskar Schmidt
Anne Lass
Christoph Engel
Ofer Wolberger
Theorist
Steffen Siegel
Katja Melzer
Ulrike Westphal
Jennifer Crowley
Artist
Ivonne Thein
Pepa Hristova
Janina Wick
Sebastian Stumpf
Theorist
Heide Häusler
Carolin Ellwanger
Ann-Christin Bertrand
Stefanie Hoch
Artist
Tobias Zielony
Wolfram Hahn
Marion Poussier
Frank Höhle
Theorist
Jutta v. Zitzewitz
Daniel Klemm
Marius Strasser
Thilo Scheffler
Artist
Stephanie Kiwitt
Sibylle Fendt
Stephen Waddell
Frank Berger
Gaël Peltier
Theorist
Claudia Gochmann
Anne Pascale Frohn
Katrin Blum
Florian Ebner
Thibaut de Ruyter
Ermöglicht durch