Looking Back
Teilnahme kostenfrei / ein gültiges Ausstellungsticket (15/8 Euro) für den 22. August ist erforderlich inkl. der Registrierung für den gewünschten Programmpunkt
Sprache Englisch
Im Rahmen von 200 Years and Counting . Zum Jubiläum der Fotografie
Das Panel widmet sich neuen Perspektiven auf die Geschichte der Fotografie und diskutiert aktuelle Ansätze der Fotohistoriografie sowie Fragen nach Materialität, Infrastruktur und den verborgenen Bedingungen fotografischer Bildproduktion.
Mit
Michelle Henning . Künstlerin und Professorin für Fotografie und Medien, University of Liverpool
Susanne Kriemann . Künstlerin und Professorin, HfG Karlsruhe
Ryan S. Jeffery . Filmemacher und Künstler
Moderation
Steffen Siegel . Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie, Folkwang Universität der Künste
Im Anschluss folgt ein Q&A.
Michelle Henning ist Professorin für Fotografie und Medien an der Universität Liverpool in Großbritannien. Sie ist Künstlerin und Autorin und schreibt seit Mitte der 1990er Jahre über Fotografie. Ihre beiden jüngsten Bücher sind Photography, The Unfettered Image (Routledge 2018) und A Dirty History of Photography: Chemistry, Fog and Empire (University of Chicago Press 2026).
Susanne Kriemann (*1972, Deutschland) ist Künstlerin und Professorin für Code & Image an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Seit 2010 organisiert sie gemeinsam mit Aleksander Komarov ABA – AiR Berlin Alexanderplatz. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, darunter in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, bei Camera Austria (Graz), im Musée d’art Moderne Paris, im Stedelijk Museum Amsterdam, im MK&G Hamburg, bei C/O Berlin, im Wattis Institute (San Francisco) und in der Kunsthalle Wien. Darüber hinaus war sie auf der 5. Berlin Biennale, der 5. Moskau Biennale, der 10. und 11. Göteborg International Biennale, der 2. Karachi Biennale, der 11. Shanghai Biennale sowie der 2. Diriyah Biennale in Riad vertreten. Seit 1998 hat sie achtzehn Kunstbücher veröffentlicht.
Ryan Jeffery ist Filmemacher und Künstler im Bereich der bewegten Bilder, der sich dafür interessiert, wie Technologie, Medien und politische Ökonomie sich gegenseitig beeinflussen. Die Themen seiner Arbeiten reichen von der Geschichte der Rechenzentren über die Begegnung der Finanzbranche mit der Online-Meme-Kultur bis hin zur privaten Kunstsammlung der Welthandelsorganisation und der jüngsten Hinwendung des Silicon Valley zur sogenannten „Hard Tech“.
Prof. Dr. Steffen Siegel lehrt seit 2015 als Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste in Essen und leitet dort den wissenschaftlichen Master-Studiengang „Photography Studies and Research“ sowie das Promotionsprogramm für Fotogeschichte. Außerdem ist er seit 2024 Vorsitzender des Vorstands des Zentrums für Fotografie Essen und ebenfalls seit 2024 gewähltes Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste.