Sa, 21. Feb – So, 22. Feb 2026, 11:00–16:00

Schatten, Licht und Farbe

Abenteuer in der Dunkelkammer
Junior Workshops
© C/O Berlin Foundation
Datum

21./ 22. Feb 2026
jeweils 11:00–16:00 

Ort
C/O Berlin Education
Hardenbergstr. 19, 10623 Berlin

Team

Sandra Haselsteiner, Juliane Lindner

Alter
8–11 Jahre

Teilnahmegebühr

50 Euro

Bitte Lunchpaket mitbringen

Sprache Deutsch

 

Anmeldung

Frauke Menzinger . education@co-berlin.org

 

Pflanzen brauchen Licht zum Wachsen und wir brauchen Licht, um mit Pflanzen Fotos zu machen. Und das ganz ohne Kamera! Wie das funktioniert und welche Geschichten sich damit erzählen lassen, wollen wir gemeinsam entdecken.

Unser Schwerpunkt liegt auf der Natur, doch auch Experimente mit anderen Materialien sind willkommen. In der Dunkelkammer legen wir zunächst Blätter, Blumen, Zweige, Federn, ausgeschnittene Formen oder Alltagsgegenstände direkt auf das Fotopapier und belichten sie. Wie durch Zauberei wird beim Belichtungs- und Entwicklungsprozess sichtbar, was zuvor verborgen war: Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß entstehen, und so komponieren wir Bilder aus Licht und Schatten. Dabei erforschen wir die besonderen Eigenschaften der verschiedenen Materialien. Unsere entstandenen Fotogramme tauchen wir anschließend in ein Wasserbad mit Tee, das ihnen eine einzigartige Färbung verleiht. Jedes Fotogramm wird so zu einem unverwechselbaren Unikat.

Im Anschluss laden die entstandenen Werke zum weiteren Experimentieren ein, sei es durch Collagen, Zeichnungen oder weitere kreative Techniken in der Dunkelkammer. Lasst euch überraschen!

 

Sandra Haselsteiner studierte Freie Kunst und Audiovisuelle Medien an der Gerrit Rietveld Akademie Amsterdam und an der Hochschule für Künste Utrecht. Sie arbeitet als freie Künstlerin und Illustratorin in Berlin. Ihre Zeichnungen und Collagen wurden in Die Zeit, im Tagesspiegel, bei Hanser Berlin, dtv, den Magazinen StiftungsweltChrismon, Das Magazin und Emotion veröffentlicht. Ihre Arbeiten sind außerdem regelmäßig in Ausstellungen vertreten. Thema ihrer künstlerischen Arbeit sind die Muster unserer Wahrnehmung, durch Erfahrungen geprägt, die uns und unsere Beziehung zur Umwelt beeinflussen. 

Juliane Lindner erlernte die Fotografie analog in den 90er Jahren an der Freien Universität Berlin. Nachdem sie einige Jahre in der Reisefotografie tätig war, studierte sie Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Potsdam mit dem Schwerpunkt Fotografie und Bildsprache. Besonders die Choreografie von Bildserien und das Fotobuch als Sprachmittel lagen dabei im Fokus. Sie verbindet fotografisches Handwerk mit narrativer Bildkunst, wobei das sensible Beobachten und Finden von Formen eine wichtige Grundkomponente bildet.

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