Lee Friedlander

Retrospektive
Von 11. September bis 3. Dezember
Lee Friedlander, Chippewa Falls, Wisconsin, 1986 © Lee Friedlander, courtesy Fraenkel Gallery, San Francisco

Im Frühjahr 1986 präsentierte das US Information Center im Berliner Amerika Haus eine Werkschau des amerikanischen Fotografen Lee Friedlander (*1934). Rund 35 Jahre später kehrt der Meister der Konzept- und Dokumentarfotografie nun an denselben Ort zurück. Friedlander, der zu den einflussreichsten Fotograf*innen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört, ist seit den 1960er Jahren ein unermüdlicher Chronist seiner Welt und seiner Umgebung. Fakt und Fiktion, Schönheit und Komik – seine anspruchsvolle, wegweisende Fotografie verbindet sowohl gewöhnliche als auch unerwartete Aspekte des amerikanischen Alltags, sie dokumentiert auf beeindruckende Art die soziale Landschaft der USA. 

Die Retrospektive bietet einen umfassenden Überblick über sein umfangreiches Werk aus sechs Jahrzehnten: Porträts, visuelle Reflexionen des Selbst und der Familie ebenso wie Naturaufnahmen und Straßenszenen. Rund dreihundert Fotografien, über vierzig Bücher und wichtige Materialien zu seiner Arbeit eröffnen vielfältige Zugänge zum stilprägenden Oeuvre von Lee Friedlander.

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